Archive for Juni, 2007

Wie stopfe ich das Motivationsloch?

In den Foren zögern viele, ein Fernstudium zu beginnen, weil sie Angst haben, dass Schule und Erststudium schon zu lange hinter Ihnen liegen könnten, um noch einmal mit dem Lernen anzufangen.

Ich habe erst im Februar aufgehört zu studieren und ich tue mich schon jetzt am Anfang immer wieder schwer damit, mich selbst zu motivieren. Ich arbeite erst seit kurzem in “Vollzeit” und der neue Tagesrhythmus ist noch ein wenig ungewohnt. Im Studium habe ich viel abends und nachts gelernt oder gelesen, viele Präsentationen sind in den frühen Morgenstunden entstanden, weil ich oft dann erst richtig zur Ruhe gekommen bin. – Das geht jetzt nicht mehr.

Wenn eine Bibliothekarin nicht weiter weiss, dann recherchiert sie – also habe ich mir erst einmal bei fernstudium-infos.de und im Internet ein paar Tipps und Links zum Thema Motivation zusammengesucht:

Gefunden habe ich zwei Podcasts (tatsächlich meine erste Begegnung mit diesem Medium):

Sowie eine ganze Reihe interessanter Tipps:

  • Rituale schaffen: ich versuche mich mit bestimmten Dingen auf das Lernen einzustimmen, ich räume ein wenig auf, ich mache mir eine Kanne Tee und lege meine Lern- und Schreibmaterialien zurecht…
  • Teilziele setzen: ich versuche nicht immer das große Ganze zu sehen, denn das ist mir grade zu viel, sondern taste mich langsam voran. Ich versuche mit kleine Teilziele zu setzen, die ich dann noch relativ leicht überbieten kann.
    Ich habe auch zweimal versucht einen Zeitplan zu erstellen, aber es fällt mir sehr schwer, da ich mein eigenes Lerntempo momentan noch sehr schwer einschätzen kann.
  • Weg-von-hin-zu-Motivation: ich überlege mir, mit was ich mich für ein erreichtes Teilziel belohnen könnte, aber auch eine Art “Bestrafung”, falls ich es nicht schaffe. Belohnungen sind z.B. eine Anschaffung von meiner persönlichen Wunschliste, ein Kapitel in meinem neuen Buch lesen oder einen besonderen Film sehen. Die Weg-von-Seite ist bisher noch etwas spärlich besetzt.
  • Feste Lesezeiten: ich habe gelesen das viele Fernstudenten die Zeit in den öffentlichen Verkehrsmiteln nutzen, um Studienbriefe und Materialien zu lesen. Diese Möglichkeit habe ich leider nicht – der Weg ist zu kurz und auf dem Fahrrad liest es sich schlecht. Momentan versuche ich eine abendliche Lesezeit einzuführen, und es klappt auch ganz gut. Schon im Studium habe ich gemerkt, dass ich mich an Dinge, die ich direkt vor dem schlafen gehen lese, am nächsten morgen sehr gut erinnern kann.
    Längerfristig will ich versuchen, auch morgends vor der Arbeit noch etwas zu lesen oder zumindest die Multiple-Choice-Tests zu den am Abend zuvor gelesenen Kapiteln zu machen.
  • Vision wiederbeleben: einige Tage war ich in einem richtigen Motivationloch, jetzt geht es wieder aufwärts, weil meine Neugier wieder erwacht ist. Außerdem habe ich eine ganz hilfreiche Liste, auf der ich festgehalten habe, warum ich das Fernstudium eigentlich mache. Mich daran zu erinnern und auch mal gezielt loszulassen und einen entspannten Abend ohne Fernstudium und schlechtes Gewissen zu verbringen, hat mir etwas geholfen.

Das waren soweit einmal meine persönlichen “Rechercheergebnisse”. Ich versuche zu adaptieren, was mir sinnig erscheint und hoffe, dass ich dadurch jetzt etwas mehr Regelmäßigkeit im Lernen erreiche und besser vorwärts komme.

Ende September ist der erste Prüfungstermin… ich bin schon ein wenig spät dran, aber Ziel ist bis dahin zwei Module durchgearbeitet zu haben. Damit ich dann auch an den Prüfungen teilnehmen kann, muss außerdem die Tests, Aufgaben und einen Abschlusstest zum Kurs bewältigen.

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Hello World!

Heute starte ich offiziell mit meinem neuen Blog.

Ich schreibe in erster Linie für mich selbst, aber wenn sich der eine oder andere für meine Berichte interessiert, freut es mich natürlich auch. :)

Genaueres zu mir, warum, weshalb, wieso und überhaupt findet ihr auf der Seite “Über mich”.

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