Alles wird immer besser
Ich habe hier auf meinem Schreibtisch einen kleinen Zettel in Sichtweite liegen, auf dem steht: “Es wird alles immer nur besser.” Eigentlich ist er eine Folgeerscheinung meiner Recherchen zum Thema Motivation und irrsinnigerweise hat dieser unglaublich optimistische Zettel in den allermeisten Fällen recht.
Das Lernen klappt immer besser und es macht Spaß, jeden Tag ein kleines Stück vorwärts zu kommen. Einen starren Zeitplan habe ich mir noch nicht gesetzt, sondern versuche jeden Tag so weit zu kommen, wie ich es eben kann. Auf längere Sicht, bzw. nach dem Prüfungstermin werde ich es aber noch einmal mit einem Zeitplan versuchen.
Inzwischen liege ich bei ungefähr zwei Stunden täglich, das ist noch nicht genug, aber doch immerhin schon eine große Verbesserung zu den ersten Wochen. Am meisten gebracht hat es mir, auf das Fernsehen zu verzichten. Wenn ich in Versuchung komme das Gerät einzuschalten, schaue ich ins Fernsehprogramm und stelle fest, dass ich eigentlich gar nichts wirklich sehen will. Ich bin jetzt sogar soweit, dass ich nur noch Mittwochs die Doppelfolge Stargate sehe und am Wochenende vielleicht abends den ein oder anderen Spielfilm. Das ist eigentlich ziemlich einfach, aber bringt mir einen enormen Zeitgewinn.
Dicht gefolgt wird diese Maßnahme von der Schaffung kleiner Rituale, mit denen ich das Lernen beginne – eine Kanne Tee kochen, zur Zeit meist Pfefferminz, eine Kerze anzünden, weil ich das Licht mag und es etwas beruhigendes hat (ist aber natürlich typisch Frau
), den Wecker zunächst auf eine Viertelstunde stellen und mit etwas Einfachem beginnen. Momentan ist das ein Kapitel im Buch Programmieren mit Java.
Außerdem arbeite ich immer noch daran zum Frühaufsteher zu werden – mit wechselhaftem Erfolg. Meine Zielsetzung liegt bei 5.30 Uhr. Auf der einen Seite, weil ich früher anfangen möchte zu arbeiten, auf der anderen, weil ich die zusätzliche Zeit morgends für Papierkram und Wiederholung nutzen möchte. Hin und wieder klappt das auch schon ganz gut.
Gestern weniger gelesen, dafür fleißig an den Aufgaben gebastelt:
Programmieren mit Java:
- 3.1 Algorithmen
Grundlagen der Informatik 1:
- 3.3 Ganzzahlige Typen
- Korrigierte Einsendeaufgabe zur Berechnung von Jahren, Monaten und Tagen eingereicht. Jetzt habe ich auch verstanden, wie der Import von Paketen zu gestalten ist. Danke an Korrekturleser Seba und möge seine Präsentation heute besonders gut gelingen!
- Zweite Aufgabe zum Überlauf von Integer-Typen gelöst. Ich habe allerdings wahrscheinlich nicht den eigentlich vorgesehenen Lösungsweg gewählt, so verwende ich if/else, ein Konzept, das erst viel später erklärt wird, und Integer.MAX_VALUE und Integer.MIN_VALUE, die im W3L-Kurs überhaupt nicht auftauchen. Dennoch denke ich, die Aufgabe ist eigentlich ganz gut gelöst.
Die Aufgaben sind momentan natürlich noch ziemlich einfache Fingerübungen im Programmieren. Das bedeutet aber nicht, dass sie mir schon zu leicht wären. Manchmal kann man einer Kleinigkeit im Code ganz schön lange hängen bleiben. Aber ich merke auch, dass es für das Verständnis wirklich gut ist, sich endlich mit den Aufgaben zu beschäftigen. Nur leider auch ziemlich zeitaufwendig.