Dirty Tricks
Manchmal ist es sooo schwer, mit dem Lernen anzufangen. Also versuche ich mich mit einigen Tricks und Kniffen selbst zu überlisten.
So habe ich in den letzten Tagen mein Lernritual mit Tee und Kerzen wiederbelebt und außerdem meinen Wecker als Motivationshilfe wieder zum Einsatz gebracht.
Ich habe hier einen großen Stapel an Büchern liegen – W3L mit Java, Mathe und Kreativitätstechniken, sowie etwas zu Zeitmanagement, Lernen und Suchmaschinenoptimierung.
Ungefähr alle 15-20 Minuten klingelt jetzt der Wecker und ich darf mir dann ein anderes Thema vornehmen, wenn ich es möchte. Die Reihenfolge der Bücher darf dabei allerdings nicht verändert werden, sonst würde ich mich nämlich noch länger vor der Objektorientierung drücken. Und außerdem ist gestern die Aufgabe “Druckplotter” in den Stapel gewandert, mit der ich mich ebenfalls noch auseinandersetzen muss. Der Anteil an Java nimmt also drastisch zu und ich habe inzwischen sogar eine ungefähre Idee, wie das Programm aussehen könnte
Insgesamt habe ich auf diese Weise gestern 2,5 Stunden und heute 1 Stunde konzentriert gelernt und mich dabei mit ganz verschiedenen Themen auseinandersetzen können. Im allgemeinen reichen die 15-20 Minuten ungefähr für ein Kapitel, abhängig vom Aufbau des jeweiligen Buches, sowie für Notizen bzw. Zusammenfassung. Häufig verlängere ich die Zeit aber noch einmal, weil ich das Buch gerade gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Das Vorgehen ist noch sehr experimentell, aber immerhin hat es mich meinen Java-Büchern wieder näher gebracht und der Stapel an Büchern und Themen wird voraussichtlich in den nächsten Tagen noch deutlich schrumpfen.
Sonja said,
Oktober 10, 2007 @ 10:14
Oh je, das kommt mir alles irgendwie bekannt vor (nicht das Ritual, sondern das sich drücken). Weniger jetzt aber vom Fernstudium, sondern eher damals vom Präsenzstudium. Und ja, vom Versuch, mir Java beizubringen.
Markus (Fernstudium-Rundschau) said,
Oktober 11, 2007 @ 13:46
So “dirty” sind die Tricks doch gar nicht – hört sich ganz gut an, Dein Verfahren. Da muss eh jede/r seinen/ihren eigenen Weg finden. Wichtig ist wohl vor allem, dass man sich dann auch an das mit sich selbst vereinbarte Verfahren hält und nicht doch die Dinge vorzieht, auf die man mehr Lust hat…