Ich hab ja hin und wieder schon davon gehört hin und wieder eines durch andere Blogs huschen sehen – aber das ist mein erstes eigenes Stöckchen. Danke Sonja
Weiter werfen möchte ich es an vanje, Hardy und Btj’s neues Fernstudentenblog.
1. Seit wann bist du Fernstudent/-in?
Ich habe im Mai letzten Jahres mit dem Fernstudium angefangen. Im nachhinein gesehen war es vielleicht ein bisschen zu früh, da ich gerade erst meinen ersten Job angetreten hatte und noch nicht ganz an die “neue Lebenssituation” nach dem Studium gewöhnt war.
2. Warum hast du dich für ein Fernstudium entschieden?
Nach meinem Studium wollte ich unbedingt weiter lernen, dabei jedoch nicht auf die Berufserfahrung verzichten und auch endlich etwas Praktisches machen. Bei einem Fernstudium kann das alles zusammen bringen. Außerdem merke ich, dass mir die neu erworbenen Kenntnisse helfen, meine Arbeit besser zu machen und das allein ist schon eine große Motivation.
3. Gab es für dich noch andere mögliche Studienfächer als dasjenige, für das du dich entschieden hast?
Ich habe mir auch kurz das Fernstudium zum Master of Library Science an der Humboldt-Uni in Berlin angeschaut, dann aber ganz schnell gemerkt, dass das aktuell nicht mehr die Themen sind, für die ich mich begeistern kann. Ganz anders als beim Lesen der Studienpläne Informatik, wo ich es gar nicht erwarten konnte, endlich anzufangen. Somit war die Entscheidung letzten Endes eindeutig, auch wenn es jetzt vorerst “nur” ein Bachelor wird.
4. Standen mehrere Fernhochschulen zur Auswahl? Wenn ja, warum hast du dich für deine entschieden?
Als ich angefangen habe mich für ein Fernstudium zu interessieren, bereits während meines Präsenzstudiums, bin ich durch Markus Blog ziemlich schnell auf das Angebot der PFFH und dann auch auf das Angebot der Fernuniversität Hagen gestoßen. Ich fand es total toll, was man heute schon alles im Fernstudium machen kann und habe mich dann recht schnell für eine FH entschieden, da mir der hohe mathematische und überhaupt theoretische Anspruch an der Fernuni nicht so zugesagt hat. Über die W3L bin ich schließlich bei einer meiner Google-Recherchen eher zufällig gestolpert und dort hängen geblieben. Ich habe das Infomaterial der PFFH mit den Modulbeschreibungen der W3L verglichen und dann nach den Studieninhalten entschieden. Organisatorisch wäre die PFFH für mich geschickter gewesen, da mehr Termine und Prüfungsorte zur Auswahl stehen, aber ich fühle mich auch bei der W3L sehr gut aufgehoben, ist dafür alles noch etwas kleiner und überschaubarer.
5. Welches Ziel verfolgst du mit deinem Studium und wie wird sich dein Leben ändern, wenn du damit fertig bist?
Wie und ob sich mein Leben verändern wird, wenn ich dieses Studium jemals abschließe, weiß ich nicht. Es hängt auch zum Teil davon ab, wie es hier in Konstanz weitergeht. Da ich nur einen befristeten Vertrag habe, weiß ich nicht, wann die nächste Bewerbung anstehen wird, aber es könnte früher passieren, als mir lieb ist. Da ich die Stellenanzeigen im Bibliotheksbereich ständig verfolge, merke ich aber immer wieder, dass ich mit meinem Informatikstudium schon ganz richtig liege und sich beide Bereiche auch in Zukunft gut miteinander verbinden lassen sollten.
6. Wenn du dich nochmal entscheiden müsstest, würdest du etwas anders machen?
Ich würde etwas später mit dem Fernstudium starten, um gerade am Anfang nicht so viel Zeit zu verschwenden und ich würde von Anfang an genauer planen. Fach und Anbieter würde ich aber nicht wechseln.
7. Wenn es bei dir keine finanziellen, beruflichen oder persönlichen Einschränkungen gäbe und du die freie Wahl hättest, irgendein Fach zu studieren, das dir Spaß macht – welches Studienfach wäre das?
Web- und Medieninformatik.
Ein reines Präsenzstudium wäre glaub ich zur Zeit nicht mehr das Richtige für mich. Aber wenn ich keinerlei finanzielle Einschränkungen hätte, würde ich gerne weniger arbeiten, so dass insgesamt etwas mehr Zeit für das Fernstudium bleibt. Dann würde auch mein Schlafpensum nicht so oft unter meiner Begeisterung und Sturheit beim Lösen einer Aufgabe leiden müssen.