Die Zeit vor der Klausur war sehr stressig, in der Arbeit waren viele Kollegen im Urlaub, die Tickets wurden jeden Tag mehr und morgens und abends SQL, SQL und SQL… aber: es ist überstanden
Mittwoch und Donnerstag war ich dienstlich in Stuttgart und bin von Reutlingen aus dann am Freitag Richtung Witten gestartet. ICE und S-Bahn zusammen brachten es auf anderhalb Stunden Verspätung, so dass ich zwischendrin doch recht besorgt um den organisierten Taxitransfer zum “Stammtisch” war. Aber letzten Endes hat doch noch alles gut hingehauen. Gemeinsam mit Mitarbeitern der W3L haben wir dann Vor- und Nachteile der Plattform und unsere Änderungs- und Verbesserungswünsche diskutiert.
Am Freitag morgen um 8.30 Uhr stand nach einer viel zu kurzen Nacht die SQL-Klausur auf dem Programm. Insgesamt fand ich die Aufgabenstellung wieder sehr fair, bin mir aber unsicher, wie gut ich die einzelnen Teile bewältigt habe. Die Beziehungen zwischen den Eigenschaften einer nicht normalisierten Tabelle aufzulisten ist zumindest nicht so sehr mein Ding… aber wenigstens waren das auch nur drei Punkte. Bei meinen UML-Diagrammen habe ich aber ein ganz gutes Gefühl, auch wenn die handschriftliche Darstellung sicher nicht ganz optimal ist.
Danach erst einmal kurz tief durchatmen und Ortswechsel von den Geschäftsräumen der W3L ins Hotel Georg gleich gegenüber. Da wir inzwischen fast 50 Studierende sind und sich auch wieder zahlreiche Interessenten eingefunden hatten, war es auch dort schon wieder recht kuschlig.
Nach einer kurzen allgemeinen Einführung für die Interessenten, die noch während unserer Klausuren begonnen hatte, wurden die neuen Module vorgestellt und die ersten beiden Studenten im zweiten Fachsemester mit Zertifikat und Buchgeschenk geehrt. Zweites Fachsemester – das bedeutet sechs abgeschlossene Module und bei mir sind es jetzt (hoffentlich) 3.
Danach ging es erst einmal zum gemeinsamen Mittagessen, leckere Curry-Apfel-Suppe, verschiedene Salate, Putengeschnetzeltes mit verschiedenen Beilagen und Erdbeerquark. Später in der nächsten Pause dann auch noch verschiedene Kekse und Kuchen – eine Chance zu verhungern hat man bei diesen Veranstaltungen wirklich nicht.
Der Nachmittag war dann von verschiedenen Fachvorträgen geprägt:
- Bist du’s wirklich? Authentizität im Web (Modul IT-Sicherheit)
- Wie nutze ich Java richtig, um effiziente Programme zu entwickeln? (Modul GDI3: Algorithmen und Datenstrukturen)
- Manuelle Prüfmethoden – Walkthrough, Review, Inspektion – welche ist die Beste?
- Vorstellung der Module Web-Programmierung und Webdesign & Web-Ergonomie, parallel dazu: Von Ajax bis Grails – Neue Techniken im Web-Engineering und Vorstellung Modul Nichtsequenzielle Programmierung
Parallel zu den verschiedenen Vorträgen konnte man die individuelle Studienberatung nutzen und Einsicht in die Klausuren nehmen.
Insgesamt auf jeden Fall wieder eine gelungene Präsenzveranstaltung, die zumindest mich auch wieder ein bisschen mehr fürs Studium motiviert hat. Der Zeitplan bis zum nächsten Termin im November ist schon ausgearbeitet, aber man wird sehen, ob ich mich auch dran halte.
Offen sind bei mir aktuell die Kurse Mathematisch-logische Grundlagen der Mathemtik und Kreativitätstechniken aus dem Wahlbereich.