Prüfung Web-Programmierung in Witten
Die Anreise selbst verlief relativ stressfrei. Ich muss mir lediglich angewöhnen, die Fahrkarten wesentlich früher zu organisieren, so dass ich an einem Freitag nachmittag nicht in einem vollgestopften ICE auf dem Boden sitzen und danach kreatives Sitze-Hopping zwischen den verschiedenen Reservierungsstrecken betreiben muss. Aber ich kenn mich doch ![]()
Das Hotel Georg liegt immer noch strategisch günstig in direkter Nähe zur W3L, so dass ich mich morgens nicht mit Bus oder S-Bahn herumschlagen muss, wenn die große Prüfungsnervösität einsetzt. Auch hier hatte ich dieses mal relativ spät reserviert, so dass ich nur ein Turmzimmer zur Straße hin ergattert habe. Die Fenster sind leider nicht besonders schalldicht, auch wenn man die elektrischen Rolläden herunterlässt. Dennoch haben mich die vorbeifahrenden Autos hauptsächlich beim Lesen gestört, während ich in der Nacht gar nichts mehr davon mitbekommen habe.
Die Prüfungsveranstaltung selbst verlief ruhig und war gut organisiert. Wir wurden wie gewohnt mit Getränken, Süssigkeiten und nach der Prüfung sogar einem leckeren italienischen Mittagessen versorgt.
Es wurden während der Veranstaltung insgesamt 4 Prüfungen geschrieben, Freitags und Samstag jeweils von 10-12 und von 13-15 Uhr. Ich war auf eigenen Wunsch hin am Samstag morgen dran, da sich dies bei mir am besten mit An- und Abreise vereinbaren lässt.
Ich war die einzige, die an diesem Tag Web-Programmierung geschrieben hat, mit mir zusammen wurde 4 x SQL und 1 x Grundlagen der Informatik absolviert.
Die Prüfung Web-Programmierung bestand aus insgesamt vier Aufgaben. Begonnen habe ich mit der Aufgabe zu XML, bei der zu einer vorgegebenen XML-Datei ein passendes XML-Schema mit einigen zusätzlichen Bedingungen erstellt werden sollte. Danach habe ich die Aufgabe zu JavaScript gelöst. Zu meinem Entsetzen war hier ein objektorientierter Ansatz mit einer Klasse Mitarbeiter gefordert, was ich leider so noch nie selbst programmiert habe. Aber Buch sei Dank ging auch diese Aufgabe mit einem halbwegs guten Gefühl vorbei. Als nächstes habe ich mich an die CSS-Aufgabe gewagt. Hier ging es darum, zu einer HTML-Datei mit vorgegebenen div-Bereichen ein flexibles Seitenlayout zu realisieren. Die etwas ungewöhnliche Reihenfolge der div-Elemente hat mich dabei aus dem Konzept gebracht, aber ich hoffe, mein Ergebnis ist halbwegs brauchbar. Problematisch wurde es dann bei der letzten Aufgabe, die ich mir nicht umsonst bis zum Schluss aufgehoben hatte. Hier sollten eine Benutzeranmeldung mit Passwort und Benutzername mit JSP und JavaBean validiert werden. JavaBeans – Hilfe! Hinzu kam, dass ich ziemlich falsch angefangen habe, um mich dann nach massivem Durchstreichen auf den Pfad eines hoffentlich richtigen Lösungsweges zu begeben. Insgesamt habe ich besonders bei dieser Aufgabe kein so gutes Gefühl, auch weil ich weiss, dass die schriftliche Darstellung durch Zeitnot und Verwirrung ziemlich miserabel geworden ist.
Wie die Note letztendlich wird, kann ich noch gar nicht sagen. Ich denke, ich habe nicht vollkommen versagt und die Klausur sollte bestanden sein. Aber für ein Fach, dass ich so sehr mag ist es dann doch nicht so gut gelaufen, wie ich mir das gewünscht hätte.
Und entgegen meiner Befürchtung kam kein ASP.NET dran, auf dass ich mich dann aber doch irgendwie bereits eingestellt hatte.
Fazit: Anreise und Übernachtung ok, Organisation sehr gut, Klausur fair.